Trauerbegleitung


Ab dem 31.03.2006 -  22.04.2007 werde ich eine Ausbilung zur Trauerbegleiterin machen.

Mein Ziel ist es meine eigene Trauerfähigkeit weiter auszubauen und zu festigen. Darüber hinaus möchte ich trauernden Menschen meine Unterstützung anbieten, ihre Lebensenergie wieder zu finden. Sei es durch den Verlust eines geliebeten Menschen oder durch alte, verdrängte Trauer, die durch Abschied von Lebensumständen oder unrealistischen Vorstellungen ausgelöst wurde.

Ziel dieser Ausbildung ist es Trauer- und Sterbeprozesse zu begleiten.

Schwere Verluste wie der Tod eines geliebten Menschen werden von den Betroffenen als Erschütterung ihres Lebensgrundes erfahren. Trauer ist ein Prozess, der den Menschen auf allen Ebenen seines Seins betrifft. Der Verlust hinterlässt einen tiefen Eindruck in Körper, Seele und Geist, der seinerseits einen angemessenen Ausdruck sucht. Trauernde dahin gehend zu unterstützen, ihnen entsprechende Ausdrucksmöglichkeiten zu entwickeln und zu finden, ist eine wesentliche Aufgabe in der Begleitung. (aus: www.tabu-team.de)

 

Hier, also demnächst mehr........

 

Abschließend noch ein  Leitgedanke aus "Elfenhelfer - Vertraue Deiner Trauer":

 

Lerne von jenen, die nach einem Verlust Heilung erfahren haben. Ihr Überleben ist ein ermutigender Beweis dafür, daß auch Du bestehen wirst.

 

09.04.2006

Das erste Seminar stand unter dem Thema: Inneres Kind.

Wenn wir verstehen wollen, wie wir trauern und war wir brauchen, macht es Sinn dorthin zu schauen, wo wir gelernt haben, zu trauern.

 

 

05.05.- 07.05.2006

 

Das 2. Seminar stand unter der Überschrift "Familienrekonstruktion". Wir hatten die Möglichkeit, unserer Gruppe unsere Familie vorzustellen und mit Hilfe von Psychodramaelementen unsere Trauerbearbeitungsstrategien zu ergründen und neue Ansätze der Trauerbearbeitung zu entwickeln.

 

 

09.06. - 11.06.2006

 

Das 3. Seminar war ein klassisches Trauerseminar. Wir hatten, wie schon bei Jorgos, die Möglichkeit, Abschied zu nehmen von dem, was die Lebensenergie blockiert und haben Rituale und Abschiedszeremonien der Trauerarbeit kennengelernt.

 

18.08. - 20.08.2006

"Nichts ist so sicher wie der eigene Tod", die Sterbelichkeitsrate liegt nach wie vor bei 100 %.

Das vierte Seminar war darauf ausgelegt, die Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod, der eigenen Sterblichkeit anzuregen. Wir wurden den ermuntert den eigenen Tod in unser Leben zu integrieren, um letztlich besser leben und andere Menschen in ihrer Trauer begleiten zu können.

Mein persönliches Ziel ist es das Leben zu geniessen, denn der Tod kann mich ganz plötzlich und unerwartet mitnehmen, sowie Beziehungen auseinander reißen.

Wir alle sollten so leben, als wäre jeder Tag der Letzte. Denn, "das letzte Hemd hat keine Taschen". Wir werden nichts mitnehmen.

Eine wichtige Frage war mich war: "wenn ich ich Sterben würde, wünsche ich mir....."

Mein erster Gedanke waren natürlich meine Kinder, sie sollen einmal nicht so alleine sein wie ich damals. Sie sollen in ihrer Trauer ernst genommen werden und liebevoll behütet werden.

Aber erst mal WILL ICH LEBEN, DENN DAS LEBEN IST SCHÖN ......................

 

Märchen von der Traurigkeit
(Quelle: www.zeitzuleben.de)

Es war einmal eine kleine Frau, die einen staubigen Feldweg entlanglief. Sie war offenbar schon sehr alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens. Bei einer zusammengekauerten Gestalt, die am Wegesrand saß, blieb sie stehen und sah hinunter. Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Decke mit menschlichen Konturen.

Die kleine Frau beugte sich zu der Gestalt hinunter und fragte: "Wer bist du?"
Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit", flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war.
"Ach die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.
"Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch.
"Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast du mich ein Stück des Weges begleitet."
"Ja aber...", argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?"
"Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?"
"Ich..., ich bin traurig", sagte die graue Gestalt.
Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch, was dich so bedrückt."

Die Traurigkeit seufzte tief. "Ach, weißt du", begann sie zögernd und auch verwundert darüber, dass ihr tatsächlich jemand zuhören wollte, "es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest."
Die Traurigkeit schluckte schwer. "Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: 'Papperlapapp, das Leben ist heiter.' und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: 'Gelobt sei, was hart macht.' und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: 'Man muss sich nur zusammenreißen.' und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: 'Nur Schwächlinge weinen.' und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen."

"Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir auch schon oft begegnet..."

Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. "Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu." Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt.

Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. "Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr Macht gewinnt."

Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin:
"Aber..., aber - wer bist eigentlich du?"

"Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd. "Ich bin die Hoffnung."

Verfasser unbekannt, eingesandt
von einem Zeit zu lesen-Leser
leicht umgeschrieben

 

08-09. - 10.09.2006

Trauerbegleitung - Theorie- und Praxisseminar 1

Dieses Seminar zielte darauf ab, die klientenzentrierte Haltung und verschiedene Methoden der Trauerverarbeitung theoretisch und praktisch durch eigenes Üben zu integrieren und zu verdeutlichen.

20.10. - 22.10.2006

Kreatives Schreiben

Dieses Seminar gab uns die Möglichkeit das Schreiben für uns selbst (wieder) zu entdecken und Trauernde auf diesem Weg begleiten zu können.

24.11. - 26.11.2006

Trauerbegleitung - Theorie- und Praxisseminar 2

Dieses Seminar zielte darauf ab, die klientenzentrierte Haltung und verschiedene Methoden der Trauerverarbeitung theoretisch und praktisch durch eigenes Üben zu integrieren und zu verdeutlichen.

19.01. - 21.01.2007

Sterbebegleitung

In diesem Seminar ging es darum, verschiedene Aspekte der Sterbebegleitung zu erarbeiten. Das erleben der eigenen Grenzen soll darin unterstützen, mit mehr Sicherheit und Freude Sterbende zu begleiten ohne die Selbstfürsorge zu vernachlässigen.

 

09.03. - 11.03.2007

Ressourcen - und zielorientierte Begleitung

In diesem Seminar hatten wir die Möglichkeit eine persönliche Standortbestimmung durchzuführen.

Daneben wurde auch die Bedeutung und Notwendigkeit der ziel - und ressourcenorientierten Begleitung von Trauernden erörtert.

 

20.04. - 22.04.2007

Trauerbegleitung- Theorie- und Praxisseminar 3

In diesem letzten Seminar ging es um eine weitere Vertiefung und den Abschluß des methodischen Teils insbesondere im Hinblick auf die Arbeit mit Gruppen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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